wie kommt sigmund freud auf einen ‚penisneid’ des präpubertären mädchens (und warum sollte sie sich mit soetwas wie einem vater identifizieren)? respektive kastrationsangst des jungen? warum sollte dieser den verlust einer art von phallus befürchten, wenn er damit überhaupt nichts anfangen kann und eher lächerlich aussieht?
eines aber scheint mir gewiss: möglicherweise gibt es in dieser welt doch eine sache, die ich beneide, seit ich denken kann.
zwei punkte dazu:
vielleicht bin ich damit gar nicht so allein und
mglw. ist die sache gar nicht so lustig, wie man zunächst annehmen könnte?
wenn man nämlich annimmt, dass der junge ohne ‚aufgeschmissen’ ist. das fehlen der mütterlichen brust wird nämlich zunächst immer als existenzbedrohend oder schlimmer wahrgenommen (was sich auch mit beobachtungen von kleinstkindern deckt). und was passiert, werden die jungs nicht ‚erwachsen’ oder wollen sich benehmen, wie sie sich benehmen? vielleicht haben sie sogar angst, zu sterben? und das ganz ohne den vielzitierten sog. trieb des mannes (der vielleicht auch gar nicht so stark ausgeprägt ist, wie vielfach einfach behauptet)?



